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Energienews


06.10.2014

Konjunkturumfrage des VFF

Die wirtschaftliche Lage in der Fenster- und Fassadenbranche war im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum recht ordentlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Konjunkturumfrage des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) unter den Verbandsmitgliedern.

Die befragten Firmen stammen zu 82,4 % aus dem Herstellersektor, 17,6 % sind dem Bereich der Zulieferer zuzuordnen. Von den Firmen berichteten im Gesamtergebnis 49,4 % von gleichbleibenden Umsätzen im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei der Umfrage 2013 waren es 37,6 %. 25,9 % (Umfrage 2013: 33,5 %) melden eine Verbesserung und rund 24,7 % (Umfrage 2013: 28,9 %) eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. „Die Branche lebt damit von den Zuwächsen im Neubau. Leider finden diese nicht flächendeckend statt, sondern zeigen sich verstärkt in Ballungsgebieten. Die Modernisierung muss noch viel stärker angekurbelt werden, denn so erreichen wir die gesetzten Ziele 2020 nicht“, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF.

Recht unterschiedliche Werte weist die Angebotsnachfrage auf, die gleichwohl auf ein etwas besseres zweites Halbjahr 2014 hoffen lässt: Im Gesamtergebnis gaben 36,7 % an, die Lage im ersten Halbjahr 2014 sei mit der des Vorjahreszeitraumes vergleichbar gewesen. Von Zuwächsen berichteten 38 % der Unternehmen, schlechter sieht es bei der Angebotsnachfrage für 25,3 % der Firmen aus. Hinsichtlich der Rahmenmaterialien überwiegt bei Holz mit 44,1 % eine gleichbleibende Nachfrage. Bei Holz-Metall berichten 45 % der Firmen von Zuwächsen, bei Metall sind es 41,5 % und bei Kunststoff noch 35,3 %, wobei sich diese Angabe mit Rückgängen bei 33,3 % der befragten Unternehmen in etwa die Waage hält.

Im Fenstersektor ist der Trend nach wie vor positiv. Beim Rahmenmaterial Kunststoff melden 36 % der Unternehmen steigende Umsätze, wobei andererseits 34 % schlechtere Umsätze vermelden. Stabil zeigen sich die Umsätze bei Holz- und bei Metallfenstern: Hier melden jeweils 41,5 % gleichbleibende Umsätze. Ähnlich gut sieht es bei Holz-Metall-Fenstern aus. Hier melden sogar 45 % gleichbleibende und damit stabile Umsätze. Eine ebenfalls stabile Entwicklung verzeichnet der Bereich Haustüren. Im Bereich Holz melden 60 % der Unternehmen gleichbleibende Umsätze, bei Holz-Metall-Haustüren sind es 68,6 %, bei Metalltüren 51,1 % und bei Kunststofftüren 48 %. Von gleichzeitig ordentlichen Zuwächsen berichten 35,6 % der Hersteller von Haustüren aus Metall.

Weiterhin sehr ausgeglichenen stellt sich die Lage bei den Fassadenkonstruktionen dar. Während der Holz-Bereich mit 68,2 % gleichbleibenden und 18,2 % besseren Umsätzen als absolut stabil zu bewerten ist, gibt sich das Rahmenmaterial Holz-Metall mit 56 % gleichbleibenden Umsätzen, 36 % besseren und nur 8 % schlechteren Umsätzen weiterhin positiv. Ebenfalls positive Ausschläge gibt es bei den zuletzt schwächelnden Fassadenkonstruktionen aus Metall, die einen Großteil des Gesamtmarktes abbilden: 16,1 % melden schlechtere, 41,9 % gleichbleibende und ordentliche 41,9 % der Unternehmen melden bessere Umsätze als noch im ersten Halbjahr 2013.

Der Wintergartensektor entwickelt sich weiterhin rückläufig. „In diesem Bereich überwiegen die gleichbleibenden sowie die zurückgehenden Umsätze, wobei sich Holz-Metall mit Zuwächsen von 14,3 % noch am stabilsten zeigt“, so Tschorn. Es sei eine Steigerung der Nachfrage nach qualitativ besonders hochwertigen Wintergärten zu verzeichnen. Außerdem setze sich der Trend hin zu überdachten Pergolen oder Sommergärten fort, die ohne besondere Dämmeigenschaften vom Frühjahr bis zum Herbst helfen, die angenehmen Tage im Freien zu verlängern. 

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