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Energienews


10.09.2014

DEN fordert transparentere Vorschriften im Energiebereich

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. zeigt sich alarmiert über Meldungen, denen zufolge Betrüger Mietern telefonisch Energieausweise aufschwatzen.

„Hier wird deutlich, wie wenig Informationen über neue Vorschriften im Energiebereich wirklich bei den Bürgern ankommen. Da muss jetzt schnellstens nachgearbeitet werden“, sagt der Vorsitzende des DEN, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. „Uns Energieberater schrecken Nachrichten über Betrug bei Energieausweisen auf. Mieter haben nämlich mit Energieausweisen gar nichts zu tun.“

Sein Kollege im Vorsitz des DEN, Dipl.-Ing. Hinderk Hillebrands, stimmt Dannecker zu. „Wir haben inzwischen einen Dschungel an Gesetzen und Vorschriften, welche sinnvolle Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Energiesparen unnötig verkomplizieren. Da blicken nur die wenigsten noch richtig durch; Bürger sind oftmals überfordert. Wir sollten deshalb vieles vereinfachen und verständlicher gestalten – das würde auch die gesellschaftliche Akzeptanz des Großprojektes ‚Energiewende‘ wieder erhöhen.“

Als zu kompliziert bezeichnen die beiden DEN-Vorsitzenden auch die Beschaffung von Fördermitteln zur Sanierung oder Modernisierung von Gebäuden. Dannecker: „Es gibt in Deutschland über 6000 Förderprogramme, solche des Bundes, der Länder, der Landkreise, der Kommunen. Ohne fachliche Beratung werden von Bauherren vielfach Möglichkeiten übersehen, energetisch sinnvolle Umbauten bezuschussen zu lassen. Diese Bauherren gehen dann leer aus.“

Wichtig sei bei jedem Sanierungs- oder Modernisierungsvorhaben die fachmännische und neutrale Beratung; da sind sich die beiden DEN-Vorsitzenden einig. „Solche Expertise bieten die im Deutschen Energieberater-Netzwerk e.V. organisierten Ingenieure, Architekten und Techniker“, so Dannecker und Hillebrands. „Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass mit Energieausweisen und Gutachten Missbrauch getrieben wird. Zum seriösen Umgang mit dem Thema ‚Energieeffizienz‘ gehört es auch, Bürger umfassend zu informieren und Unsicherheiten vorzubauen. Hier sind alle mit der Energiewende befassten Institutionen und Organisationen gefordert.“




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